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Wieder ein Herzschlagfinale...

Vielseitig und abwechslungsreich präsentierte sich das Wetter zur diesjährigen Kieler Woche. Dem Dauerregen der ersten Tage folgte zum Abschluss ein kräftiger Sonnenschein. Das hochkarätige Feld aus Deutschen und Schweden wurde dieses Jahr durch den mehrmaligen Weltmeister Mauricio Santa Cruz verstärkt.
Sportlich wurde den J/24 Seglern einiges abverlangt. Am Donnerstag wehte der Wind in Fockstärke. Einige der Mitfavoriten reagierten beim ersten Start etwas voreilig, und heimsten sich ihren BFD Streicher ein. Der Rest des Feldes, mit Ausnahme unserer Pinck Mädels, irrte sich im Kurs, und so gab es die erste mir bekannte Protestverhandlung „einer gegen alle“. Das sicherlich gerechte Urteil lautete: Pinck nach vorn, und der Rest brav dahinter eingereiht.
Der Freitag bot perfekte Segelbedingungen am oberen Rand der Genua Range. ROTOMAN, UNITED5, MAX BAHR und BRUSCETTA segelten sich langsam warm, und konnten am Ende des Tages die Wertung anführen.
Am Samstag ließ der Wind auf gut zu besegelnde 3 Beaufort nach. Das war die Chance für die Leichtwindspezialisten im Feld. Das schwedische Team um Anna Gunnarsson und unser Altmeister Manni König gaben so richtig Gas. Und hätte er nicht im dritten Rennen des Tages einen BFD fabriziert, wäre Per-Hakan Persson ebenfalls ganz nach vorne gesegelt.
Fazit der ersten drei Tage: Neben den üblichen, engen Zieleinläufen der Flotte, gab es jeden Tag ein neues Führungstrio in den bunten Leibchen zu bewundern. Und der Ex-Weltmeister konnte sich auch nicht entscheidend in Szene setzen. Vor dem finalen Rennen am Sonntag hatte Manni König zusammen mit Kai Mares die besten Siegchancen. Dahinter lauerten Stefan Karsunke und Anna Gunnarsson. Nach der German Open in Berlin, nun wieder ein Showdown im letzten Rennen.
Vom Start weg präsentierte sich Maurizio in seinem Element. Der einzige, der noch folgen konnte, war Stefan Karsunke. Der Rest hatte sich auf der falschen Seite der Startkreuz festgesegelt. Nach harten Zweikämpfen und einer knappen Stunde Wettfahrtdauer, war die Verwirrung komplett. Maurizio auf 1, Stefan auf 4, Per-Hakan auf 7, Kai auf 11. Schlimmer erwischte es Manni auf 15 und Anna auf 16. Aber wer hat denn nun die Kieler Woche gewonnen?
Anna Gunnarsson segelte sich mit ihrem Streichergebnis auf den ersten Platz. Stefan Karsunke verholte sich dank der letzten Wettfahrt auf den zweiten Platz. Der aussichtsreichste Kandidat auf den Gesamtsieg, Manni König, musste sich mit dem dritten Platz zufrieden geben. Der BFD vom ersten Tag hatte ihm den Sieg gekostet. Die ersten 5 Teams lagen jeweils einen Punkt auseinander. So ein knappes Ergebnis hat es schon lange nicht mehr gegeben.
Ein Zeichen, dass die Spitze enger zusammen gerückt ist. Wir gratulieren Team SWE 1080 zu ihrem ersten Kieler Woche Sieg. Und wir freuen uns natürlich, dass die J/24 Class dieses Jahr die stärkste Kielbootflotte an den Start gebracht hat. 
Hier gehts zum Finale! 

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